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Missionswerk „Offene Türen e.V.“ (Philadelphia)

Vergangenen Montag hatten wir Besuch von Matthias Ruopp, dem Leiter des Missionswerkes „Offene Türen“. Die Sozialstation „Philadelphia“ in Heltau/Rumänien hat als Arbeitsschwerpunkt den Besuch und die Betreuung kranker und sozialschwacher Menschen. Ein Team von rumänischen und deutschen Krankenpflegern bietet Sprechstunden an und besucht die Patienten auch zu Hause. Außerdem werden die Patienten mit Pflegehilfsmitteln und anderen Dingen unterstützt.

Matthias Ruopp schilderte die Arbeit unter den hilfsbedürftigen Menschen und machte deutlich; „Nicht selten ist auch einfach nur soziale Betreuung angesagt, um alte und einsame Menschen zu besuchen und um zuzuhören“.

Des Weiteren ist in Suceava ein Gemeindegründungsprojekt vorhanden. Dort sind vor allem viel Roma, die durch die frohe Botschaft von Jesus auch eine praktische Lebensveränderung erfahren und in der Landwirtschaft neue Perspektiven entwickeln, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Eine Sache, die das Missionswerk in letzter Zeit sehr beschäftigte, ist die Frage nach „Betreutes Wohnen“. Immer wieder treffen wir Situationen und Zustände an, betreffend einzelner Personen oder Familien, die uns ziemlich schockieren. Wir denken, dass es wichtig ist, nicht einfach eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen, sondern die betroffenen Personen auch zu betreuen, d.h., immer wieder auch nach ihnen zu sehen.

Oft ist es nicht einfach zu helfen, da immer die Frage aktuell ist, ob und wie man helfen soll. Wo fängt man an und wo hört man auf?

Matthias Ruopp und sein Team sind dankbar, dass sie diese Arbeit tun dürfen und es dadurch auch die Möglichkeit gibt, den Menschen das Evangelium von Gottes Liebe in Jesus Christus durch Wort und Tat zu bringen. Das ist auch ihr Wunsch und Ziel, dass Menschen eine lebendige Hoffnung für ihr Leben bekommen.

Wir als NEUSTARTer beten schon seit einigen Jahren für eine erneute Möglichkeit, wieder im Ausland Gefängnis- und Randgruppenarbeit vor Ort zu unterstützen. Wir möchten MOT daher gerne beim Beginn einer Randgruppenarbeit und Wohngemeinschaft für Menschen, die aus Kriminalität und Sucht aussteigen wollen, mit Rat und Tat helfen. Ebenso wollen wir die Gemeinden vor Ort ermutigen, sich für Gefängnisarbeit zu öffnen und missionarische Diakonie als wichtigen Auftrag zu sehen. Dazu wird im Herbst als nächster Schritt ein kleines Team von NEUSTART für 5 Tage nach Rumänien reisen, um einen möglichen Einsatz eines Teams in 2017 vorzubereiten.

Missionsabend OA